Ludwig van Beethoven – und Berufspolitiker heute!

Auch wenn es gewagt ist und Historiker und Musikwissenschaftler die Nase rümpfen werden: Mit diesem Beitrag möchte eine Brücke schlagen zwischen dem Menschen Ludwig van Beethoven und seinen Charaktereigenschaften sowie Menschen in der heutigen Politik. Denn Beethoven – zumindest empfinde ich dieses so – kennzeichneten Verhaltensweisen und Einstellungen, die vielen Berufspolitikern auch heute gut zu Gesicht stehen könnten. Sie erfordern Mut, Innovationskraft, Unabhängigkeit, Ehrgefühl, Selbstbewusstsein, Verantwortung und eine enorme Kraft und Hartnäckigkeit. „Fürst, was Sie sind, sind Sie durch Zufall und Geburt, was ich bin, bin ich durch mich; Fürsten hat es und wird es noch Tausende geben; Beethoven gibt's nur einen ec.", schrieb Beethoven selbstbewusst, fast frech an Fürst Karl Lichnowsky im Oktober 1806. An einigen Zitaten und Lebenssituationen, die mich sehr beeindrucken, möchte ich zeigen, warum es sich für Politiker lohnen kann, sich mit Beethoven zu beschäftigen.

Es geht um die Höhe – und ums Prinzip

Warum unsere Abgeordneten weder zu viel verdienen, noch dreist oder raffgierig sind! Oft geht es ums Geld, und die Frage der Gerechtigkeit. Was ist welche Leistung wert? Welches Gehalt ist angemessen? Im Profi-Fußball scheinen alle vernünftigen Relationen längst gesprengt zu sein. Spätestens seit Real Madrid 2013 gut 100 Millionen Ablösesumme für Waliser Gareth Frank Bale … Weiterlesen Es geht um die Höhe – und ums Prinzip